Innehalten und neu ausrichten

Zum Ende eines Jahres nutzen viele Menschen die Tage, um innezuhalten und Bilanz zu ziehen. Nicht nur als  Zuschauer die offiziellen und medialen Jahresrückblicke zu verfolgen, sondern selbstbewußt auch die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen anzusehen:
Was habe ich im Lauf dieses Jahres erlebt und was waren die 5 Highlights? Welche Begegnungen mit anderen Menschen möchte ich nicht missen? Was waren meine wichtigsten Erkenntnisse in diesem Jahr?

Wer mag, kann für die wichtigsten Lebensbereiche aufzeichnen:
was ist gut gelaufen in diesem Jahr, was habe ich erreicht,
worauf darf ich stolz sein (+)
was ist (noch) nicht geschafft, wo habe ich Chancen verpasst (-)

Und als nächsten Schritt lohnt es, Antworten  zu finden auf die Fragen:
Wo stehe ich? Bin ich wirklich zufrieden? Habe ich die Prioritäten richtig gesetzt? Das verfolgt, was mir wirklich wichtig und wertvoll ist?
Wo will ich hin und welche Weichen möchte ich dafür im nächsten Jahr stellen? Auf welche Ressourcen kann ich dabei zurückgreifen und wo kann ich die notwendige Kraft schöpfen?

Gerade in unsicheren Zeiten und auch wenn wir niemals wissen, ob sich all unser Engagement in der Zukunft als lohnend erweisen wird, ist es umso wichtiger, sich an den eigenen Werten und Zielen auszurichten!

Achtsam sein

Das Konzept der Achtsamkeit, entwickelt von Jon Kabat-Zinn, hat sich im therapeutischen Bereich längst als wirksam erwiesen. Längst kommt kein Seminar zum Thema Stressmanagement noch ohne Übungen zur Achtsamkeit aus. Und Studien zeigen, daß Konzentration, Kreativität und die Problemlösungsfähigkeit  durch regelmäßige Meditation verbessert werden.

Wenn ich im Coaching über Achtsamkeit spreche oder im Workshop zu einer kleinen Übung einlade, sehe ich meist skeptische Gesichter. Ist das nicht zu esoterisch und irgendwie ganz weit weg davon, Probleme im Job in den Griff zu bekommen? Mit diesen anfänglichen Bedenken befinden sich meine Kunden in guter Gesellschaft, meint der Harvard Business Manager nach einer Umfrage unter knapp 700 Führungskräften. Das Interesse ist jedoch trotzdem groß und in vielen Unternehmen werden inzwischen erste – und gute Erfahrungen damit gesammelt.  lesen

Einfach ausprobieren empfehle ich, für den Einstieg eignen sich kleine Übungen, die nur wenig Zeit und Aufwand beanspruchen und sich leicht in den (Arbeits-)Alltag integrieren lassen. Eine gute Einführung und erste Anleitungen finden sich auf mind.org  oder wer mag, lädt sich eine App dafür aufs smartphone wie beispielsweise 7mind.de oder headspace.com.

Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!