VUCA – eine Einladung

VUCA  (Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity) ist mittlerweile im Unternehmensalltag spürbar. Die vier Begriffe stellen Führungskräfte vor enorme Herausforderungen –  in ihrer Rolle und ganz persönlich.  Hier eine Einladung, die jeweils darin schlummernden Lösungspotenziale für sich zu entdecken.

Mit einem Augenzwinkern empfehlen sie  Führungskräften im volatilen Umfeld:  Pragmatismus statt Prinzipientreue  und den Verzicht auf „Wir tun so, als ob es stabil wäre“.

Unsicherheit ist ein Problem? Sehen sie es als Lösung an, denn Unsicherheit hilft, die richtigen Fragen zu stellen und verhindert Betriebsblindheit.  Ganz praktisch lässt sich das methodisch mit Kreativitätstechniken oder Szenarien angehen.

Komplexe Situationen sind nicht eindeutig und nicht kausal strukturiert. Das macht es schwer, Ursachen zu erkennen und mit gezielten Maßnahmen eine bestimmte Wirkung zu erreichen. Reduzieren und – das ist ganz wichtig, die Wirkungen beobachten! Auch wenn es schwer fällt: es ist nicht alles kontrollierbar und im Zweifel ist es eine gute Idee, auf die Kompetenz seiner Mitarbeiter zu vertrauen.

Ambiguität  schließlich lädt ein zu Strategien nach dem Muster „Sowohl als auch“.  Eine Vielfalt an Möglichkeiten erlauben je nach Kontext unterschiedliche Antworten in mehrdeutigen Situationen.

Und mal wieder: es kommt mehr denn je auf gute Kommunikation an, um Entscheidungen zu begründen und  trotzdem  Vertrauen aufzubauen.

Klingt anspruchsvoll und ist es auch. Und einen Versuch wert!

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Quelle:  (Selbst-)Führung bei Unsicherheit und Komplexität:  Sei selbst VUCA!, Gerhard P. Krejci, Herbert Schober-Ehmer, OrganisationsEntwicklung, Heft 04 / 2015 , Seite 33 – 35

 

 

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